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Mitgliederbeitrag: "Heinz Down Under III"

Australien, Frühjahr 2001

Liebe Verwandte, Freunde und Bekannte.

Sorry, es hat lange gedauert. Wir haben uns in Brisbane verabschiedet. Nach dem Besuch bei unsern Bekannten haben wir uns Brisbane angesehen. Mit dem Bus kann man eine Gratisrundfahrt machen und wird auf alle Sehenswuerdigkeiten aufmerksam gemacht. Abends sind wir mit den beiden Faehren jeweils von der Mitte aus zu jedem Ende und wieder in die Mitte gefahren. Das war wirklich schoen und vor allem schön kuehl!.

Am naechsten Tag gings dann wieder nordwaerts über Noosa Head bis Gympie. Leider war unser Versuch dort im Fluss Gold zu waschen völlig erfolglos. Aber was solls. Von Gympie aus haben wir einen 3-Tagesausflug nach Fraser Island gemacht und zwar mit einer Tour von Rainbow Beach aus. Man faehrt am Inskip Point direkt vom Strand aus auf die Faehre und dann alles dem Strand entlang bis zum Hotel (60 km). Das war mal was ganz anderes. Man ist an verschiedene Orte gefahren, hat in Seen gebadet und das schoenste war ein kleiner Bach, dem man entlang spazierte, dann reinstieg, sich auf den Ruecken legte und sich bis zum Ende hinuntertragen liess. Fraser Island ist die grösste Sandinsel der Welt. Bei einem Besuch am frühen Morgen in Tin Can Bay sind einem zwei Delphine fast um die Beine geschwommen.

Unsere weitere Reise brachte uns an verschiedene Plätze, an denen wir Granat, Saphire, Gold etc. suchten und z.t. auch etwas fanden (Emerald, Rubyvale, Clermont). In Rubyvale haben wir bei der Saphirsuche am frühen Morgen ein Brolgapaerchen (wunderschoener grauer grosser Vogel, mit einer roten Kappe) gesehen und das Maennchen hat uns seinen Werbungstanz gezeigt. Das war die ganze Sache mehr als wert, obwohl wir wieder keine Steine gefunden haben. In Clermont versuchten wir es nochmals (mit einer Tour und mit Gold-Detektor) aber leider wieder vergebens. Das Gold scheint uns nicht besonders zu moegen. He nu so de. Im Moment war es sehr warm und feucht. Nach der tollen Aussicht vom Mt. Archer sind wir am andern Tag von Rockhampton gleich wieder weiter gefahren. Staedte sind halt nicht so unser Lieblingsaufenthalt.

Unser naechster Halt war Mackay. Wir waren in einem Tropengarten-Zeltplatz. Abends hatte es jede Menge wunderschoene gruene Baumfroesche überall, auch im WC und in der Dusche. Aber sie sind harmlos und schoen anzusehen. Abends im Pool (es war hier sehr frueh dunkel) flogen grosse Fledermaeuse, resp. Flughunde über unsern Koepfen und die Sterne funkelten. Von hier aus machten wir einen Abstecher ins Pioneer Valley zum Eungella Nat.Park ( ohne Anhänger) zum Broken River Resort. Endlich sahen wir abends und fruehmorgens im Fluss den Platipus (Schnabeltier), den wir schon so lange suchten. Auf einer dreieinhalbstuendigen Wanderung dem Fluss entlang durch den Regenwald gerieten wir ziemlich genau in der Hälfte in einen "zuenftigen" Tropenregen (Dauer etwa 25 Min.). Das ist eine sehr nasse Angelegenheit und die Blutegel machten vor allem mir das Leben schwer. Aber es war wunderschoen dort und wir blieben noch eine Nacht. Wir hatten hier sogar den aussergewoehnlich schoenen Ulysses Falter ein paar mal gesehen. Er ist gross und blaugruen schillernd mit schwarzem Rand.

Nachdem wir den Wohnanhaenger abgeholt hatten fuhren wir zum Cape Hillsborough. Es ist ein Camping Resort in einem Nat.Park direkt am Meer. Am Abend und am fruehen Morgen sind dort eine ganze Reihe Kaengurus am Strand und fressen die angespuelten Früchte der Mangroven. Es gibt dort auch ein zahmes Kaenguru namens Ethel, das mich besucht hat und sogar in den Wohnwagen eingestiegen ist ! (sehr zu meiner Ueberraschung und photographisch festgehalten).

Unser naechstes Ziel ist Linda und Laurie an der Dingo Beach Road in der Nähe von Airlie Beach. Wir haben sie beim erfolglosen Goldsuchen in Clermont kennengelernt und wurden spontan eingeladen. Sie hat keinen Garten, sondern einen Park und wir durften unsern Wohnanhaenger dort parkieren, mit Strom vom Haus und ein paar Tage dort bleiben. Von Airlie Beach aus haben wir einen Flug mit Wasserlandung zu einer der Whitsunday Inseln (Heinz ging schnorcheln) (Black Island oder auch Bali Hai genannt) gemacht. Am Abend fuhr man mit dem Katamaran zurück. Das war schon etwas besonderes.

Auf der Weiterfahrt nach Townsville hat es wieder einmal geregnet. In Townsville waren Museumsbesuche angesagt. Das Tropical Queensland Museum, ein Film im "Multimax-Kino" über das Meer (die Leinwand ist eine Kuppel und man liegt fast im Sitz) und das Reef Headquarter sind sehr aufschlussreich. Hier wurden wir auch zu einem BBQ (Barbeque) eingeladen und zwar von Arthur (auch einem Original), den wir beim Granatsuchen getroffen haben.

Nächste Station war Cairns, wo wir unsere Visa für weitere 6 Monate verlaengern lassen mussten. Es hat alles bestens geklappt, aber leider verlangen sie auch tuechtig viel Geld dafuer. Also unser weiterer Aufenthalt in Australien war gesichert und beim nächsten mal erfahrt ihr wieder mehr.

Liebe Grüsse an alle und wir freuen uns jeweils sehr, auch von Euch zu hören, resp. zu lesen und herzlichen Dank an diejenigen, die uns jeweils auch mit Nachrichten aus der Heimat versorgen.

Euer Reiseteam Dor und Heinz

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