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Mitgliederbeitrag: "Heinz Down Under XI"

Australien, Ende September 2001

Hallo alle miteinander,

Hier bin ich schon wieder und es geht weiter nach Port Lincoln. Unterwegs hatten wir wieder einmal ganz verschiedene Landschaften. Teils sehr karg, viele Steine und viele Schafe und dann wieder Riesenfelder mit Weizen und Raps und auch mal Sumpfland. Von hier aus fuhren wir zum "Whalers Way" einem Gebiet in Privatbesitz, das aber gegen ein Entgeld besucht werden kann. Es gibt dort auch wieder viele interessante Klippen, Buchten, "Gaps" etc. An einem Ort haben wir 3 Seehunde gesehen, die sich im Wasser getummelt haben. Es ist einfach herrlich, diesen eleganten Schwimmern zuzusehen. Glücklicherweise war das Wetter wieder einmal sonnig und warm.

Aber bereits am andern Morgen regnete es wieder und wir fuhren weiter bis Whyalla. Da wir früh am Nachmittag schon dort waren, war wieder einmal grosse Wäsche angesagt (muss leider auch in den Ferien sein!). Nach der Erkundigung im Visitor Centre konnten wir heute nur eine Pirvatführung im grössten und einzigen Stahlschmelzwerk Australiens machen. Es hat sich gelohnt, etwas mehr zu bezahlen und nur zu zweit mit einem Führer, der als ehemaliger Deutscher die Sprache immer noch gut spricht, die Anlage zu besichtigen. Er hat selbst bis zu seiner Pensionierung dort gearbeitet und konnte so natürlich erschöpfend Auskunft geben und mit uns auch an Orte gehen, an die sie mit einer Gruppe nicht hingehen.

Und nun wollten wir natürlich noch nach Coober Pedy, der berühmten Opalstadt am Stuart Highway. Leider ist es auch dort, wie fast überall an diesen Orten eine wirkliche Glücksache, noch etwas zu finden. Die Opalminer schauen schon selber sehr gut, dass nichts durschlüpft.Ich hatte aber trotzdem Glück, fand ich doch später, dass ich eine versteinerte und leicht opalisierte Muschel gefunden hatte. In Coober Pedy sind auch die berühmten Untergrundwohnungen, Hotels und sogar ein Untergrund-Campingplatz. Wir waren allerdings "überirdisch" und haben lediglich "Untergrundbesuche" gemacht (Ausstellungen). Und dann konnten wir es nicht lassen, auch noch schnell nach Andamooka zu fahren und Yvonne und Mat Geiszler nochmals zu besuchen. Wir haben dort auch beide noch je ein Stück "Painted Lady" gefunden und waren zu einem Geburtstagessen bei den Geiszlers eingeladen. Die "Painted Lady" ist ein Stück Stein auf dem eine Schicht Opal liegt, die aber nicht abgelöst werden kann. Als besonderen Höhepunkt haben wir dort noch einen "Bearded Dragon" gesehen, eine Agamenart. Wir konnten sie eine ganze Weile beobachten und sogar streicheln.

Von Andamooka gings dann in anderthalb Tagen zurück nach Adelaide und da hat uns die rauhe Wirklichkeit wieder eingeholt. Beide Fahrzeuge musste ausgeräumt und gründlich geputzt werden, was eine ganze Woche in Anspruch nahm. Verkauft sollten sie auch noch werden, was nicht so einfach ist wie kaufen. Glücklicherweise kauften Freunde von Perth unseren Caravan und sind sogar noch 2700 km (ein Weg) gefahren, um uns nochmals zu sehen, das Geld zu bringen und ihn abzuholen. Wir haben noch zwei schöne Tage und vor allem Abende zusammen verbracht, bevor sie zwei Tage vor unserer Abreise wieder zurückfuhren. Andere Bekannte, die wir seinerzeit in Darwin kennengelernt hatten und die wir in Adelaide wiedersahen haben es übernommen, unsern Troopie für uns zu verkaufen.

Wir hätten nie erwartet, in Australien so viel Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit zu finden. Da die ganze Packerei und das Aussortieren der gefundenen Steine uns ziemlich schaffte, sind wir froh, auf dem Schiff ein paar Ruhetage zu finden, bevor wir uns in Neuseeland wieder auf den Weg machen. Im Moment schippern wir von Adelaide nach Melbourne. Markus wird uns in Neuseeland für 3 Wochen besuchen und wir freuen uns sehr, ihn zu sehen. Schade, dass Barbara nicht auch mitkommen kann.

Wir möchten nochmals allen danken, die uns mit Nachrichten aus der Heimat versorgt haben. Wer unsere Reiseberichte aus Neuseeland nicht mehr erhalten möchte, soll uns das doch bitte mitteilen, damit wir ihn (oder sie) in Zukunft damit verschonen können.

Zum letzten mal verabschieden wir uns aus Australien und sagen auf Wiedersehen in Neuseeland. Hebed eu Sorg!

Euer Reiseteam Dor und Heinz

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